Traditionelles bewahren.

Seit jeher waren es Bader, Ärzte und Apotheker, die für das Wohl der Menschen sorgten und durch das Aufzeichnen ihrer Erfahrungen den folgenden Generationen ihr Wissen bewahrten.

In dieser Tradition verhaftet arbeiteten die Gründer der Glückauf-Apotheke seit 1936 und haben Ihre Erfahrung in nunmehr drei Generationen innerhalb der Familie weitergegeben.

In der Glückauf-Apotheke bekommen Sie nicht nur unser Wissen, sondern wir nehmen uns auch die erforderliche Zeit für Sie – denn Gesundheitsberatung erfordert Ruhe und Zeit.

75 Jahre –  3 Generationen – Eine Apotheke

"Glück Auf"  ist der deutsche Bergmannsgruß:

"ich wünsche dir Glück, tu einen neuen Gang auf."

Heute fragt sich wohl die jüngere Generation, welche Bedeutung dieser Gruß im Namen einer Alsdorfer Apotheke hat. Durch ihn lässt sich die Geschichte, Tradition und das langjährige Bestehen eines Familienbetriebes nachvollziehen.

Schauen wir 75 Jahre zurück.

20.07.1936. Die Schornsteine der Grube "Anna" rauchen. Auf dem Grubengelände herrscht reger Betrieb. Und gegenüber, auf der anderen Straßenseite, feiert man die Eröffnung einer der ältesten Apotheken Alsdorfs. Aufgrund der Nähe zum Bergbaugelände liegt die Namensgebung der "Glück Auf Apotheke" nahe. 

Der Inhaber Adolf Schmitz legt den Grundstein für einen Familienbetrieb, der den Wandel des Apothekerberufs sowie die technische Entwicklung miterlebt und umgesetzt hat. 

Die Hauptaufgabe eines Pharmazeuten zur damaligen Zeit war die Herstellung von Tabletten, Zäpfchen, Salben und Tees. Die wenigen Fertigarzneimittel wurden täglich bei einem Großhändler bestellt und geliefert, der Rest per Hand im eigenen Labor hergestellt.

Selbst gegen Ende des 2. Weltkriegs, als große Teile Alsdorfs evakuiert waren, wurde der Apothekenbetrieb aufrecht erhalten.

 

 

Adolf Schmitz leitete die Apotheke bis zu seinem Tod 1955 und legte die Verantwortung über die Führung der Apotheke in die Hände seines Schwiegersohns Dr. Josef Zentis. Zusammen mit seiner Frau, die auch die Berufsrichtung der Pharmazie eingeschlagen hatte, sorgte er mit 2 grösseren Umbauten (1961 und 1979) dafür, dass die Apotheke ständig modernisiert wurde und der Zeit entsprach. Die Bürokratie wurde mit Schreibmaschinen bewältigt und für den Verkauf stand nun sogar eine elektrische Registrierkasse zur Verfügung.

Pünktlich mit dem Fortschritt der Technik, der sich in der intensiveren Nutzung von Computern und des Internets äußerte, trat der Sohn des Apothekerpaares, Georg Zentis, in die Fußstapfen seines Vaters. 

Mit dem Wandel der Technik taten sich nun auch große Veränderungen im Berufsfeld des Apothekers auf.  Balkenwaagen machten Platz für  genaue elektrische Waagen,  Reibschale und Pistill wurden durch eine  elekronische Salbenmaschine ersetzt. Neben der individuellen Herstellung von Arzneimitteln wurde die Beratungsfunktion bei einer stetig steigenden Anzahl von Fertigarzneimitteln immer wichtiger. Nach einem 3. Umbau 1996 wichen  Kassen, Bestellbücher und Listen den Computerkassenplätzen, die eine intensive Aufklärung über Wechselwirkungen, Dosierungen etc. schon am Handverkaufstisch möglich machten .  

3 Apotheker, 2 PTA´s und  2 PKA´s sorgen heute durch Fortbildungen dafür, daß der Patient trotz aller gesundheitspolitischen Umbrüche der letzten Jahre bestmöglichst betreut wird, wenn nötig bis ans Krankenbett.

75 Jahre, ein 3/4 Jahrhundert, 3 Generationen, ein Krieg, die Schließung der Grube, der innerstädtische Wandel Alsdorfs, anhand von Fotos auf der Website Glückauf-Apotheke-Alsdorf.de zu erleben. 

Viele Ereignisse und Veränderungen, die die "Glückauf  Apotheke" weiterhin optimistisch in die Zukunft schauen lassen.

Glückauf

 

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